Geliebter Sunday Morning Treat: Banana Pancakes

Banana Pancakes

Als ich (vor viel zu langer Zeit) für ein Jahr in einem kleinen, beschaulichen Ort in Pennsylvania studierte, entdeckte ich Pancakes. Pancakes und ich, wir hatten eine besondere Beziehung, denn so fasziniert ich auch von dieser superfluffigen Konsistenz auch war, so sehr sie sich auch anfühlten wie süße, weiche Kissen, so wirklich atemberaubend fand ich Pancakes nie. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden, ob sie mir nun schmeckten oder nicht. Und dennoch: ich konnte mich einfach nicht von ihnen losreißen und kehrte regelmäßig mit einem Pancake auf meinem Teller zu meinem Tisch zurück. Mal mit Blaubeeren, mal mit Schokostückchen, mal mit Banane, aber immer mit etwas Ahornsirup on top zupfte ich kleine Stücke ab und wunderte mich beim vernaschen über diese seltsame Anziehungskraft. Vier Jahre ist es nun her, dass ich dem kleinen College lebewohl sagte und seither wieder auf deutschem Boden wandle. Pancakes konnte ich nie vergessen.

Banana Pancakes

Inzwischen kann ich mir keinen Sonntag mehr ohne die fluffigen Dinger vorstellen – es sei denn, Mr.J. steht in der Küche und macht Pfannkuchen. Was das Essen angeht, haben wir bei einigen Dingen eine recht eindeutige Aufteilung: Er macht Chicken Rice, ich mache Spaghetti Alio e Olio. Er macht French Toast, ich mache Omelette. Er macht Pfannkuchen, ich mache Pancakes. Heute sind es wieder Pancakes, die da in der Pfanne vor sich hin backen, während ich abwechselnd am Herd und am Laptop stehe, hier wende, da tippe. Die Banane im Teig sorgt übrigens nicht nur für ein leichtes Bananenaroma, sondern lässt die Pancakes so richtig schön saftig werden. Je reifer die Banane, desto besser. Die Teigmenge reicht übrigens für 8-10 recht große Pancakes, das ist auchreichend für ein Pärchenfrühstück mit einem hungrigen Mr.J.

Auf Ahornsirup verzichte ich übrigens immer noch – hier ist er mir schlichtweg zu teuer. 5€ und mehr für eine kleine Flasche?! Pfffft – Verrückt. Stattdessen nehme ich einen milden Honig, schmeckt auch. Die heutigen Pancakes werden übrigens mit gebratenen Äpfeln serviert – einfach in Stücke schneiden, eine Prise Zimt und einen Esslöffel Rohrzucker dazu geben und kurz anbraten.  Wer noch Butter übrig hat, schneidet – ganz american – ein kleines Stück ab und legt es zum schmelzen ganz oben auf den Pancake-Tower.

Banana Pancakes

Das brauchts für 8-10 Banana Pancakes

280 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1 TL Natron
1 TL Zimt
1 TL Salz
3 EL Rohrzucker
400 ml Milch
1 BIO-Ei
Vanillearoma
60 g Butter
1 reife Banane
1 EL Honig

Banana Pancake

So wirds gemacht

  1. Mehl, Zucker, Backpulver, Natron, Zimt und Salz in eine große Schüssel sieben.
  2. Die Banane in einem kleinen Topf mit einer Gabel zerdrücken. Die Butter und den Honig zugeben und erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist.
  3. Die Milch, das Ei und das Vanillearoma zur Mehlmischung geben und unterrühren, bis sich eine homogene Masse entwickelt hat. Dann die geschmolzene Butter mit der zerdrückten Banane zugeben und ebenfalls einrühren.
  4. Eine Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und ein kleines Stück Butter hinein geben, die sofort schmelzen sollte. Eine Suppenkelle mit Teig füllen und die erste Hilfe ganz langsam einfließen lassen. Der Trick an dicken, saftigen, fluffigen Pancakes liegt darin, Teig nach und nach zuzugeben, so dass der Pancake am Rand schon leicht ausgebacken ist und nicht weiter verläuft. Nach etwa 15-20 Sekunden wird die zweite Hälfte der Suppenkelle hinzu gegeben.
  5. Den Pancake wenden, sobald er am Rand erste Anzeichen zeigt, ausgebacken zu sein. In der Mitte sollte die Oberfläche jedoch noch leicht flüssig sein.  Nach dem Wenden braucht der Pancake nur noch etwa 30-45 Sekunden, bis er fertig ist.
  6. Zum Warmhalten werden die Pancakes auf einem Teller im Backofen gestapelt, 100°C Ober-/Unterhitze dürften ausreichen.

Banana Pancake

Banana Pancake

Enjoy!

 

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