Blütenzauber: Fondanttorte selbstgemacht -Teil II

Im ersten Teil habe ich euch gezeigt, wie man eine Torte füllt. Jetzt beginnen die Vorbereitungen, damit das Schmuckstück später in strahlenden Blütenmantel erstrahlen kann.

Wichtig dabei ist, dass nichts, aber auch gar nichts von der schönen Fondantdecke ablenkt. Dabei ist es egal, welche Farbe ihr ihr verleiht. Generell gilt, wie mit allem anderen auch: Je heller desto schneller sieht man ALLES! Wie Fussel auf dem weißen Fußboden. Oder Spuren im Schnee. Oder so. Bei weißem Fondant ist es nicht anders. Deshalb ist es wichtig, jegliche Sperenzchen seitens des Kuchenteiges von Anfang an zu unterbinden.  Nicht, dass uns nachher ein Teigkrümel durch die Fondantdecke scheint. Um den Kuchen am Krümeln zu hindern, wird die Tortenoberfläche jetzt mit einer Schicht Creme eingestrichen. Im Englischen nennt sich diese Schicht „Crumb Coat“, der deutsche Begriff dafür ist mir bisher noch nicht untergekommen. Vielleicht kennt ihn ja jemand von euch?! Man lernt ja nie aus…

Wichtig bei der Wahl der Creme ist, dass sie gekühlt relativ fest wird und ihre Form behält. Oftmals wird dafür eine Buttercreme verwendet, aber ich habe mich für ein Cream Cheese Frosting entschieden, da es etwas leichter und frischer ist. Zwar wird es nicht ganz so fest wie Buttercreme, reicht aber allemal aus.

Hier übrigens noch einmal eine kleine Übersicht der Werkzeuge, die man für so eine Torte ganz gut gebrauchen kann:

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So wirds gemacht:

    1. Die Arbeitsfläche von allen Krümeln befreien.
    2. Einen großzügigen Klecks Frosting auf die gefüllte Torte geben. Die Masse mit dem Spatel gleichmäßig von der Mitte aus nach außen arbeiten, so dass die gesamte Oberfläche gut bedeckt ist. Wenn etwas an den Seiten übersteht ist das überhaupt nicht schlimm, im Gegenteil, so lässt sich später eine schöne Kante formen.
    3. DSC_6162Mit der Winkelpalette kleinere Mengen Frosting auf den Tortenrand geben. Diese dabei am unteren Rand platzieren und die Masse mit der Palette nach oben ziehen. So einmal rund herum arbeiten. Anschließend den Spatel senkrecht ansetzen und mit etwas Abstand am Tortenrand entlang ziehen. Es soll eine gleichmäßige Oberfläche entstehen; gleichzeitig soll die gesamte Torte mit  einer dünnen Schicht Creme bedeckt sein, in der alle Krümel gebunden sind. Wenn der Teig etwas durchscheint ist das überhaupt nicht schlimm. Die Torte nun mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.DSC_6163DSC_6166
    4. Nun die zweite Schicht Creme auftragen und genau so verfahren wie bei der ersten. Hier sollten nun keine Krümel mehr sichtbar sein. Spätestens hier sollte man die Creme dafür nutzen, um Unebenheiten auszugleichen, damit man hinterher ein rundum gleichmäßiges Bild hat. Stellt man also fest, dass beim glatt ziehen der Oberfläche Bereiche ausgelassen werden, ist an dieser Stelle die Creme unebenmäßig. Einfach mehr Creme auftragen und nochmals abziehen.  Erneut kühlen, mindestens 30 Minuten.

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Damit ist die Torte bereit für die Fondantdecke! Wie genau das funktioniert, gibts im nächsten Teil!


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