Zu Besuch bei Candy-Andy: Homemade Snickers

„Wie geil ist das denn?????“ und „Boah, ich will auch – JETZT!“ waren die zwei, sich schon ein bisschen überschneidende Reaktionen meines Gehirns auf dieses tolle Rezept von Daniella von lachenlebenlieben: SELFMADE SNICKERS! Muah…. Gut, dass nicht mal Mr. J. in der Nähe war, denn der hätte meine Geräusche wahrscheinlich als Notfall interpretiert.

Snickers selbst machen? Das kann ja nur gut werden. Deshalb mussten die natürlich ASAP nachgezaubert werden. Alles natürlich „for the greater good“, denn wie praktisch dass sich selbstgemachte Snickers ganz wunderbar zum verschenken eignen? Sie sind (waren) natürlich Teil von B.’s Schlemmerbox, dem Geburtstagsgeschenk für meine beste Freundin. Und ein ganz klein bisschen was ist auch für Mr. J. und mich übrig geblieben. Das ist natürlich alles schon vernascht.

B.'s Schlemmerbox: Snickers

Unter dem Vorwand vieler scheinheiliger Argumente („The Greater Good“ und „Sonst schaff‘ ich das nicht“) bin ich ziemlich bald einkaufen gegangen. Ich war sogar bei REAL. Jahaaa. Dafür bedarf es vielleicht einer kurzen Erläuterung. Oder Anekdote. Oder beides. Ich leide bei Supermarktbesuchen unter extremer Reizüberflutung. Bei LIDL gehts ja noch. Auch wenn die alle halbe Jahr den Laden umräumen, kann ich (nach einer kurzen Phase der Disorientierung) mit Scheuklappen in einer festgelegten Route den Laden ablaufen und einfach in den Wagen werfen, was wir ohnehin jede Woche kaufen. Aber REAL ist da ein ganz anderer Schnack. Erstens: ich geh vielleicht alle paar Monate mal hin. Also nix mit Überblick. Und: ich bin so reizüberflutet, dass ich mich fühle wie eine Katze, die mit tausenden Wollkäulen gleichzeitig beworfen wird, und nicht weiß wohin. Vielleicht nennt man es auch Angststarre?! Ich weiß es nicht. Mein Gehirn setzt einfach aus und in kann mich noch nicht einmal daran erinnern, was ich überhaupt wollte und wo zur Hölle ich das finden soll. Die mystischen Zeichencodes auf dem Zettel in meiner Hand sagen mir dann auch nicht mehr viel. Son bisschen wie ein orientierungsloser Zombie schlurfe ich dann durch die Gänge und starre alles mit großen, leeren Augen an. Sicherheitshalber habe ich kurz nach dem passieren der Eingangsschranken Mr. J. eine SMS geschrieben und ihn über meinen Verbleib informiert. Nur für den Fall…

Ich habe, wie ihr seht, den Weg zurück nach Haus gefunden. Meine Beute: Marshmallow Fluff. Ganz naiv habe ich gedacht „probierste das Zeug mal“. Großer Fehler, zumindest für mein Zeitmanagement: Es hat dann doch eine Weile gedauert bis ich mit dem Snickers-machen anfangen konnte. Bis dahin waren mein Löffel, das Marshmallow-Fluff und ich beste Freunde. Dann war ich stark, weil sonst hätte ich ja nicht mehr genug für meine Snickers gehabt!

Snickers für echte Kerle!

Das Rezept findet ihr hier auf dem Blog von Daniella. Sie hat eine ganz wunderbare Anleitung geschrieben, die super-verständlich ist, so dass ich es nicht besser machen könnte. Also erspare ich mir die Tipperei und verweise mit bestem Gewissen an meine Quelle 🙂

Das Ergebnis: LECKERST! In den Worten von Mr. J.: „Sch#&°ß auf Snickers! Ich ess‘ nur noch die hier!“ Dem Mann schmeckts also. Tatsächlich kann er erst aufhören, wenn ihm im Grunde schon (fast) schlecht ist. Dann geht noch einer  (oder zwei) und dann ist erst gut. Für eine Weile.

Sind sie erstmal fertig, empfiehlt es sich, die Snickers in Stangen geschnitten einzufrieren und bei Bedarf rauszuholen und in kleine Riegelchen zu schneiden. Denn bei dem Rezept kommt wirklich so einiges bei rum. Ich habe die Riegel in Mini-Cupcakeförmchen gelegt, da das Karamell bei Raumtemperatur doch etwas flüssig wird und leicht verläuft. Einige habe auch aber auch mit Schokolade überzogen, so dass sie tatsächlich aussehen wie kleine Snickers-Riegel und die Finger sauber bleiben. Die lassen sich dann auch ganz geschmeidig verschenken, weil verschmiert ja nix. Beim nächsten mal nehme ich dann etwas weniger Flüssigkeit beim Karamell machen und schaue mal wie es wird.

In jedem Falle: Nachmachen, Naschen und Schlemmen wärmstens empfohlen.

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