Brownie Cheesecake Cupcakes und Geschichten vom Tellerrand

Mit Spannung öffne ich immer meinen WordPress-Reader um mir von neuen leckeren Rezepten mein Gehirn aussetzen zu lassen. Ich liebe es einfach, einen langen, schweifenden Blick über den Tellerrand zu werfen, neue Sachen kennen zu lernen und natürlich zu experimentieren. Oft genug möchte ich alles stehen und liegen lassen und mich (über einen kleinen Umweg über den Supermarkt) in die Küche stellen und all die mouthwatering Leckereien zu machen. Und zu vernaschen. Wegzumümmeln. Wegzusnacken. Aufzufuttern.

Als brave Studentin (eine Äußerung, die mit gelegentlichem Sarkasmus zu geniessen ist) öffne ich mein elektronisches Tor zur Welt meistens erst, wenn ich mit der ernsthaften Absicht in der Uni-Bibliothek sitze um doch so langsam mal mit meiner Masterarbeit fertig zu werden. Noch 30 Seiten. Babäm! Und dann dauert es doch wieder ein bis zwei Stunden, bevor ich wirklich ein Buch aufschlage oder ein Wort tippe. Neben Emails, Facebook und dem Mensa-Speiseplan sind sie nämlich auch noch da, die ganzen kreativen und interessanten Blogs, die mich zwischendurch in ihren Bann schlagen. Vielleicht könnte ich mich zusammenreissen, aber der Gedanke an weitere 6-8 Stunden Bib sorgen dafür, dass ich mir diese kleinen Ausflüge erlaube. Ganz schön zusammenreissen muss ich mich dann allerdings, wenn ich eines dieser Anna will es – JETZT! Rezepte sehe. Gut, erst sitzen bleiben bis es mir die kleine Uhr unten rechts auf dem Bildschirm erlaubt, nach Hause zu sprinten.

Die liebe Sarah von Sarahs Torten und Cupcakes hat Anfang April ein solches Rezept gepostet. OMNOMNOM! Ihr Käsekuchen mit Brownieboden forderte meine Disziplin ganz schön heraus. Kann es eine bessere Kombination geben? Cremiger Käsekuchen und saftige, schokoladige Brownies. Yum!

Save the Date

Ich muss natürlich fast alles in Cupcakes verwandeln. Das hat natürlich auch einen praktischen Grund: Ich finde sie einfacher zu transportieren als ein Stück Kuchen. Und ich kann mich selbst schwerer selbst beschummeln. Cupcakes sind nun einfach so groß (oder klein) wie sie sind. Von einem Kuchen könnte ich ja natürlich ganz aus versehen ein größeres Stück abschneiden… und wenn man einen genüsslich auf isst, sehen alle anderen immer noch top aus.

Ich musste Sarahs Rezept also unbedingt ausprobieren. Natürlich sind es bei mir Cupcakes geworden. Da ich auch finde, dass sich Himbeeren ganz wunderbar mit Cheesecake und natürlich mit Shokolade verstehen, habe ich kurzerhand aus passierten Himbeeren mit etwas Gelantine kleine Herzchen und andere Figürchen auf den Käsekuchen gegeben. Dazu habe ich Ausstechförmchen auf die Cupcakes gesetzt und dann die Himbeeren hineingegossen. Kurz im Kühlschrank fest werden lassen, Förmchen vorsichtig abziehen und den Anblick geniessen.

Hach, waren die lecker, die Cheesecake-Brownie-Cupcakes. Das nächste mal werde ich allerdings andere Förmchen benutzen. Diese sehen zwar super aus, durch die tief liegenden Kanten in den Schwüngen passt aber bei weitem nicht so viel Cheesecake-Masse hinein wie sich das gehört. Das nächste Mal (das wird es definitiv geben) werde ich also Förmchen mit einem besonders hohen Rand benutzen. Abgesehen davon waren sie einfach wunderbar und sind zur Nachahmung sehr zu empfehlen! Ich werde Sarahs Blog also auch in Zukunft noch ein paar Besuche abstatten, nicht zuletzt für ihr tolles Rezept.

Filmreif

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