Miss Piggy’s Pool Party

Eigentlich ist es schon ein kleines Weilchen her, dass ich dieses süße Törtchen gezaubert habe. Das war nämlich zu Ostern. Nicht gerade sehr österlich, aber ich wollte sie unbedingt einmal ausprobieren und suchte einfach nach einer Gelegenheit, zu der möglichst viele Menschen bewunderndes „Ahhh“ und „Ohhhh“ von sich geben. Hat auch geklappt!

Miss Piggy's Pool Party Vintage

Naja, Bewunderung war natürlich nicht er erste und auch nicht der einzige Grund, warum ich mich an dieses knuffige Ding herangewagt habe. Ich habe schon sooooo viele schöne Torten und Cupcakes auf meinem Bildschirm bewundert, die kunstvoll mit Fondant gestaltet waren. Das wollte ich unbedingt auch einmal ausprobieren. Es war natürlich klar, dass ich keine delikaten Blumentürme oder ähnlich eindrucksvolles als Einsteiger-Option wählen würde. Ich habe ja noch nie mit Fondant gearbeitet und wollte daher ganz einfach anfangen. Auf der Facebook-Seite von CakeBaker gibt es ja immer viel Gebackenes zu bewundern. Dort habe ich schon vor einer ganzen Weile diese Torte gesehen, die mich ja völlig in Entzücken versetzte. Und nicht nur mich, was darin endete, dass CakeBaker ein DIY-Anleitung herausbrachte.  Für Einsteiger gut geeignet, denn aus kleinen Kügelchen die knuffigen Ferkelchen zusammenbauen bekomme ich auch noch hin.

Was ihr braucht:

1                     Torte, 20 cm im Durchmesser, ca. 6-7 cm hoch (2/3 der Länge eines KitKat)
ca. 250 g     Fondant, rosa gefärbt
12                  Kitkat-Riegel (2 davon als „Puffer“)
Ganache im Verhältnis 1:1, aus 400 g Schokolade und 400 g Sahne
1 m              Satinband

Da ja nur das Aussehen der Torte vorgegeben ist, stehen einem bei dem Inneren alle Möglichkeiten offen, und man sucht sich einfach aus, was einem am besten schmeckt. Das Einzige, worauf ich geachtet habe, war dass der Teig und die Füllung dann doch irgendwie zur superschokoladigen Ganache passen, in der unsere Ferkelchen genüsslich plantschen. Für mich geht Schokolade immer.

Ich habe mich daher für meinen Guinness-Schoko-Teig entschieden, aus dem ich auch gerne Cupcakes mache. Schön schokoladig, durch das Guinness aber etwas herber und wunderbar fluffig. Damit wird’s auch nicht zu süß. Die Torte hat insgesamt drei Lagen Teig und zwei Schichten Füllung. Ich liebe die Kombination von Schokolade und Früchten, und hier konnte ich auch nicht widerstehen. Für die Füllung habe ich ein frisches Cream Cheese Frosting gemacht, das ich mit der Schale einer geriebenen Zitrone aufgepeppt habe. Für Cupcakes finde ich das Zitronenschalen-Frosting etwas zu dominant, in dieser Torte war es perfekt.  Den untersten Boden habe ich mit dicken Bananenscheiben ausgelegt und sie großzügig mit dem Frosting bedeckt. Darauf kommt dann wieder eine Lage Kuchen. Die zweite Schicht der Füllung besteht ganz einfach aus leicht zerdrückten Himbeeren und Frosting. Wer sich an den Kernen stört, kann die Himbeeren natürlich vorher passieren.  Darauf kommt dann noch einmal das Cream Cheese Frosting und die oberste Lage des Guinness-Schoko-Kuchens.

Damit ist die Basis geschafft und nun geht’s los mit dem Ferkel-Pool! Yay.

Um hinterher schnell arbeiten zu können solange die Ganache noch nicht fest ist, wird alles andere zuerst vorbereitet. Als erstes geht’s an die Ferkelchen. Dazu wird der Fondant auf einer sauberen Arbeitsfläche ordentlich durchgeknetet, bis er schön warm und geschmeidig ist. Auf der Torte tummeln sich insgesamt 5Ferkelchen: Eines chillt am Poolrand, eines lässt sich gemütlich auf dem Rücken treiben, und von dreien sehen wir nur die rosa Pobacken und die Kringelschwänze.  Das schöne ist, dass die kleinen Süßen im Grunde aus unterschiedlich großen Kügelchen bestehen, die zusammengesetzt werden. Dazu braucht es auch keine besonderen Werkzeuge. Ein Messerrücken und / oder Holzspieße tun es an sich schon.

Beginnen wir also ganz entspannt mit dem

Rückenschwimmer-Ferkel.

Rückenschwimmer

Für das dicke Bäuchlein eine Kugel formen, das in etwa den Durchmesser eines 50 Cent Stückes hat. Da der Bauch am größten ist, werden alle anderen Kügelchen kleiner. Nun noch mit dem Holzspieß ein Loch hinein pieksen, und Schwupps haben wir einen schönen Bauchnabel. Beiseite legen, und einen etwas kleineren Kopf kugeln. Fünf  kleine Minikugeln formen. Mit dem Messerrücken werden vier davon einfach mittig eingedrückt. Das sind die Pfötchen. Das verbleibende Kügelchen etwas oval formen und leicht platt drücken. Mit dem Spieß zwei Löcher hinein pieksen und wir haben eine knuffige Schweineschnauze. Nun fehlen nurnoch die Öhrchen. Dazu zwei kleine Dreiecke formen und ebenfalls kleine Dellen bilden. Dazu eignet sich ein schmaler, etwas abgerundeter Gegenstand oder der Stiel eines Teelöffels. Damit sind die Einzelteile fertig.

(Verzeiht mir bitte die Bildqualität, der Blitz meiner Kamera hat sich verabschiedet und manchmal vergesse ich, den Baustrahler anzuknipsen, der als Ersatz dient….) Nun muss im Grunde nur der Kopf zusammen gebaut werden. Dazu ganz vorsichtig die Unterseite der Öhrchen mit etwas Wasser benetzen und auf den Kopf setzen. Mit dem Messerrücken die Seiten und die Rückseite der Öhrchen vorsichtig am Kopf anstreichen. Die Nase auf der Rückseite mit Wasser benetzen und in die Mitte des Kopfes setzen. Mit dem Holzspieß zwei Äuglein pieksen, fertig.

Nummer eins ist also erledigt.

Als nächstes machen wir uns an die drei kleinen Popöchen.

Dafür habe ich drei kleine Kügelchen gerollt, die einen kleinen Tick größer waren als der Kopf des Rückenschwimmers. Und dann ist da noch der etwas fiddelige Teil unserer kleinen Ferkelpopöchen: Die Kringelschwänze. Dazu drei super-dünne Würstchen ausrollen.

Ferkel's Pobäckchen

Jedes einzelne Popöchen wird dann mit dem Holzspieß leicht eingedrückt, so dass eine Poritze entsteht und beide Bäckchen schön zu erkennen sind. Die noch geraden Kringelschwänzchen werden nun in Form gebracht. Das kann man auf zwei (sicherlich auch mehr) Arten erledigen. Entweder wickelt man sie um den Holzspieß. Oder aber, und das fiel mir irgendwie leichter, man hält ein Ende mit einer Hand fest und dreht das Schwänzchen mit der anderen Hand vorsichtig zwischen zwei Fingern ein. Die Kringel dann am oberen Ende der Poritzen mit etwas Wasser befestigen und vorsichtig beiseite legen. Das sieht dann in etwa so aus:

Last but not least:

Unser chillendes Schweinchen am Beckenrand.

Hier brauchen wir wieder ein kugelrundes Bäuchlein und einen Kopf, so wie bei Schweinchen Nummer eins. Zusätzlich zwei Würstchen, die uns später als Arme dienen sollen. Diese werden an einem Ende etwas flach gedrückt, so dass sie eine keilartige Form bekommen. Dann mit dem Messer in der Mitte ein kleines Stückchen einschneiden und die zwei Hälften leicht auseinander drücken. Damit hätten wir dann Ferkels Klauen.

Die Arme am oberen Ende ebenfalls schön abflachen und an Bauch befestigen, dort wo später auch der Kopf aufgesetzt wird. Ich habe, wie man auf dem Bild erkennen kann, die Arme auf Stoß aufgesetzt, so dass zwischen ihnen keine Lücke entsteht. Beim nächsten mal würde ich eine kleine Lücke lassen, denn schließlich beginnen unsere Arme ja auch nicht unter unserem Kopf. Oder dem eines Ferkels. Die Arme können dann etwas zurecht gebogen werden, so dass sie auf dem Kugelbauch ruhen. Oder wo auch immer ihr sie haben wollt. Bedenkt nur, dass unsere Ferkelchen später in die Ganache hinein gesetzt werden. Wenn ihr wollt, dass die Ärmchen im ganzen zu sehen sind, formt sie so dass sie in der Mitte des Bauches enden.

Chillen am Poolrand

 So, die Ferkelchen sind fertig und warten geduldig auf ihren Poolspass.

Wir bauen einen Pool!

Dazu brauchen wir die Torte, die KitKat-Riegel und eine Ganache . Die Ganache herstellen und abkühlen lassen. Bei mir dauert das immer eine ganze Weile, bis sie eine Konsistenz erreicht hat, in der sie beim umrühren ihre Form erhält (wenn jemand einen Tipp hat, wie man den Prozess beschleunigen kann, immer her damit. Den Kühlschrank habe ich natürlich schon probiert!) Plantschen im Schlammbad

In der Zwischenzeit die KitKat-Riegel auspacken und in der Mitte durchschneiden. Brecht sie nicht auseinander, da glatte Schnittkanten beim  anbauen hinterher von Vorteil sind. Jetzt sollten immer zwei Streifen KitKat aneinander hängen, das werden die Bohlen, die später unser „Poolfass“ werden.

Prepare the Poolwand_text Um die KitKat-Bohlen an die Torte zu kleben, sollte die Ganache eine nur leicht flüssige Konsistenz haben, die kaum noch verläuft. Tragt sie mit einem Spatel oder Messer auf die Außenseite der Torte auf. Nun einen Riegel nach dem anderen an die Torte drücken, mit der Unterseite nach innen. Fallen die Riegel sofort wieder ab ist die Ganache noch nicht fest genug. Die Riegel schön auf Stoß aneinander setzen, es soll ja kein Leck im Pool entstehen. Meine Hände sind zu klein, um alle Riegel so lange anzudrücken, bis die Ganache richtig angezogen ist. Dafür werden sie mit dem Satinband fixiert. Sieht auch noch hübsch aus. Also das Band mittig um die Torte wickeln, Schleifchen rein, fertig.

Pool Under Construction

Nun kommt der „Schlamm“ in den Schweinchenpool. Dafür die Ganache noch einmal kurz über einem heißen Wasserbad erhitzen, damit sie wieder schön flüssig wird. Nun wird eingelassen! Die Ganache vorsichtig auf die Torte gießen, so dass eine schön gleichmäßige Oberfläche entsteht.

Fill it up!

Jetzt kann Miss Piggy ihre Party beginnen! Platziert die kleinen süßen Fondant-Ferkelchen in eurem Ganache-Schlammbad. An den Rand gelehnt kommt das chillige Ferkelchen mit den Ärmchen. Ein Schweinchen treibt gemütlich im Pool herum: Platziert den Bauch, den Kopf und die Pfötchen so im Pool, dass es aussieht als wären Teile des Körpers unter Wasser. Lasst also etwas Platz. Und dann sind da ja auch noch die drei kleinen Popöchen von unseren Tauchern. Mit dem Kringel nach oben werden sie ebenfalls in die Ganache gesetzt. Wer möchte, kann jetzt noch mit dem Löffelrücken kleine Wellenbewegungen in die Oberfläche der Ganache machen und so Bewegung darstellen.

Placing Miss Piggy

Das wär’s soweit. Wer noch ein bisschen Drumrum dekorieren möchte, kann das tun. Ich hatte noch etwas Marzipan in meiner Backzutatenkiste und habe es kurzerhand grün gefärbt, zu kleinen Würstchen gerollt und als Grashalme außen am Pool angesetzt. In meinem EssbareDekokramRegal tummelt sich zwischen den ganzen Zuckerperlen, Streukonfetti und Schmetterlingen aus Esspapier natürlich auch Krokant. Von diesen essbaren Steinchen kommt einfach ein bisschen mit auf die Tortenplatte.

Und dann: Präsentieren, bewundern lassen, sich zum Anschneiden überwinden und geniessen!

Diese Poolparty werde ich auf jeden Fall noch einmal machen! Natürlich kann man das Konzept auch als Grundlage für viele andere Umsetzungen nutzen. So habe ich die Idee zum Beispiel als Oster-Variante gesehen, auch bei CakeBaker. Hier wurden außen auch die KitKat-Riegel benutzt und das Innere mit bunten Ostereiern aufgefüllt und in der Mitte saß ein Osterhase aus Fondant. Genauso wie eine sommerliche, etwas kleinere Variante mit Löffelbisquit außen und einem aufwendigen Fondant-Blumengesteck in der Mitte. Ich habe schon überlegt, eine SommerSonneSrand-Variante zu machen, mit einer Ganache aus weißer Schokolade und einer dünnen Schicht blauem Wackelpudding, das so richtig schön nach Strandurlaub aussieht! Die Idee ist noch an ihrem Anfang und die Details muss ich mir noch überlegen. Aber ich finde, dass diese Torte viel Potential für verschiedene Ideen hat. Ein Grund  mehr, warum sie mich so begeistert.

Eine kleine Anmerkung habe ich allerdings noch: Ich habe mich nicht getraut, die Torte noch zu bewegen und auf eine hübschere Platte zu transferieren. Beim nächsten mal würde ich sie entweder gleich auf einer schönen Platte machen. Wenn ich sie noch transportieren muss, werde ich mir diese Tortenunterleger aus Pappe besorgen.

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26 Gedanken zu „Miss Piggy’s Pool Party

  1. Echt originell und supersüß Deine Schweinchen-Torte… die kam bestimmt super an!
    LG, Ute – SCHICKinSTRICK

    • Liebe Ute!

      Vielen Dank! Die Torte kam tatsächlich gut an und wurde erst einmal von allen ausgiebig begutachtet. Als es dann ans anscheiden ging, fiel es uns allen schon ein bisschen schwer. Aber nach der tollen Optik kam dann der tolle cremig-fruchtig-schokoladige Geschmack.

      Liebste Grüße,

      Anna

    • Liebe Frau Pistache,

      Vielen lieben Dank! Ich denke ich weiß wie du dich fühlst; so ähnlich ging es mir als ich dieses hübsche Törtchen das erste Mal zu Gesicht bekam! Wenn jemand behauptet, ich hätte selbst ein bisschen gequiekt würde ich das nicht mal abstreiten. 😉

      Liebe Grüße,

      Anna

      • Hast du den Fondant eingefärbt.?
        Ich bin schon länger auf der Suche nach Fondant, habe ihn aber im Supermarkt noch nie gefunden. Naja….und Internetversande… Da hab ich ganz schlechte Erfahrungen mit! Wo hast du den Fondant denn gefunden? Oder hast du ihn selbst gemacht?

        PS: danke fürs followen 😉

        Liebe Grüsse

      • Hallo liebe Frau Pistache.

        Deinen Namen find ich übrigens ganz toll 😀
        Zu dem Fondant: Im Supermarkt habe ich ihn auch noch nicht entdecken können, daher habe ich bei Pati-Versand bestellt. Du als fleissige Pralinenbäckerin kennst den Versandhandel wahrscheinlich schon, und wenn nicht, dann fürchte ich dir eine neue Art aufgetan zu haben, das eigene Portomonnaie zu entlasten 😉 Da gibts nämlich ganz viel Kram gerade für Pralinen-Bäcker 😀 Hier der Link:http://www.pati-versand.de/

        Ich bestelle meinen ganzen Cupcakekram fast immer im Internet, besonders wenn man auch mal schönere / ausgefallenere Sachen haben möchte. Verpackungsmaterial z.B. gibt es im Einzelhandel ja fast garnicht. Ich habe bisher immer alles so bekommen wie ich es wollte, bestellen tu ich vor allem bei Amazon, Pati-Versand, meincupcake.de und taartendecoratie.nl in den Niederlanden.

        Den Fondant habe ich bei Pati-Versand bestellt und dann selber eingefärbt. Zum Färben schwöre ich auf Sugar Flair Pastenfarben (kaufe ich bei Amazon), die sind super-intensiv und können bei Fondant und co. echt mit einem Zahnstocher dosiert werden. Hält also ewig. Da es eine Paste ist hat man auch keine ungewollte Flüssigkeit im Teig.

        Liebe Grüße,

        Anna

      • Danke tausendmal für deine hilfreichen Tipps! Von diesem Versand habe ich auch schon gehört, habe die Seite aber nie aufgemacht! 😛 Das Problem ist eben, dass ich aus der Schweiz komme und die Versandkosten ins Unermessliche steigen! Ich habe angefangen, die Couverture bei dem Bäcker um die Ecke zu beziehen, auch das Nougat. Aber Fondant verkauft der nicht.
        Also na gut ich werde wohl mein Portmonee ein bisschen entlasten 😛 mal schauen was ich auf der Seite so finde

        Liebe Grüsse

        PS: Der Name entstand, weil ich Pistazien über alles liebe! Ich weiss, es ist noch kein einziges Rezept von Pistazien auf meinem Blog, aber es kommt noch.
        Danke jedenfalls

      • Freut mich dass ich dir weiterhelfen konnte!
        Das mit den Versandkosten kenne ich, ich bestelle nämlich zwischendurch auch in GB, und da kam es auch schon vor dass ich mehr für die Versandkosten als für die eigentlichen Produkte bezahlt habe…. Die waren hier halt absolut nicht zu kriegen und drauf verzichten wollte ich auch nicht. Da kauf ich dann auf Vorrat, damit sich das wenigstens lohnt.

        Liebe Grüße!

  2. Hallo,

    ich möchte dir dein Rezept gerne stehlen und habe dafür 2 Fragen 🙂

    1. Wie lang muss der Guinnessteig im Ofen bleiben, damit es eine Torte wird? 😉 da wird die Cupcake Zeit von 15 Minuten wahrscheinlich nicht reichen oder?

    2. Kann man anstatt des Fondant auch etwas anderes nehmen, beispielsweise Marzipan?

    Beste Grüße,

    Jacky

    • Hallo liebe Jacky,

      klar kannst du das Rezept „stehlen“, dafür ist es ja da 😀 Ich würde den Teig für ca. 30-40 Minuten im Ofen lassen, fang aber nach 30 Minuten an mit einem Holzstäbchen zu testen, ob der Kuchen schon gut ist. Wenn kein feuchter Teig am Stäbchen klebt kann das gute Stück aus dem Ofen. Statt Fondant kann man sicherlich auch Marzipan nehmen, allerdings lässt sich mit Fondant viel leichter arbeiten, vor allem da es nicht so an den Fingern klebt. Es behält auch besser seine Form. Fondant kann man ganz gut in Onlineshops besorgen, z.B bei Pati-Versand.de, Amazon.de oder meincupcake.de
      Das Guinness bekommst du in jedem Getränkemarkt oder bei EDEKA, REWE, REAL etc. Zur Not kannst du auch ein anderes süffiges Schwarzbier nehmen, hab ich auch schon gemacht.

      ..ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen? Und dann: Viel Spaß beim backen und basteln 😀

      Grüße,
      Anna

  3. Hallo liebe Anna 🙂

    habe das Guinness mitlerweile beim Perfetto bekommen, in unserem Rewe gab es das leider nicht.

    Das Fondant habe ich aus Marshmallows und Puderzucker selbst gemacht, ist super geworden und war ganz einfach. Auf chefkoch.de schwirren einige Rezepte dafür rum.

    Mit der Backzeit hast du mir weitergeholfen, danke Dir. Ich stell mich etwas blöd an, da es meine erste Torte wird und ich generell kein Backprofi bin 😀 aber wird schon werden!

    Vielen Dank und beste Grüße,

    Jacky

    • Aaach, dat wird schon! Hinterher wirst du feststellen, dass es viel schwieriger aussieht als es eigentlich ist. Und weil der Rest das nicht weis, wird er noch viel mehr beeindruckt sein von deiner Version von Miss Piggys Pool Party 😀

  4. Hallo liebe Cupcakefee,
    ich habe dein Rezept zufällig im Juni entdeckt und war sofort begeistert! 🙂 Ich wusste gleich, dass ich die Torte auch ausprobieren will. Letzten Sonntag wurde meine Tochter getauft und da habe ich dann die Torte gemacht. Allerdings habe ich das Rezept ein bisschen abgewandelt. Ich habe einen einfachen Schoko-Biskuitteig mit Mandeln drinnen gemacht. Dann habe ich auf die unterste Schicht Bananenscheiben gelegt, oben Himbeeren. Die Ganache habe ich leicht aufgeschlagen, sie wollte nämlich nicht fest werden… :/ Die Schweinchen habe ich aus Blütenpaste gemacht.
    Die Torte habe ich übrigens in einer 26cm Springform gemacht.
    Sah super aus und hat noch viel besser geschmeckt.
    Darf ich es auf meinem Blog veröffentlichen? Soll ich dich verlinken? (wegen dem Originalrezept?)

    Liebe Grüße 🙂

    • Hallo Erdbeerchen 😀

      Wie schön dass dir die Torte so gut gefallen hat, ich fand sie auch absolut klasse! Das schöne an so einer Torte ist ja eben auch, dass man sich frei entscheiden kann, was für einen Teig man nimmt.Und ja, die Ganache kann einen manchmal ganz schön auf Trab halten.
      Klar darfst du das Rezept auch auf deinem Blog veröffentlichen, ich freu mich drüber. Wenn du dabei den Link auf das Originalrezept mit einbringst fänd ich das super.

      Liebe Grüße,

      Anna

  5. Hi,
    genau was ich suche, aber noch eine Frage zu der Ganache: In welchen Verhältnis hast du sie jetzt genommen? 3:1 oder 1:1?
    Dankeschön und liebe Grüße
    Claudi

  6. hallo,
    also ich finde die torte super süß und gerade das Innere sieht so was von lecker aus!!
    möchte sie auf jeden fall demnächst nachbacken, hab nur zwei fragen zu den mengenangaben:

    1.Bleibt die mengenangabe des teigs und des frostings gleich wie bei deinen cupcakes rezepten? also reicht die menge dann für 3 kuchenplatten und genug frosting?

    2. Hast du 3 Kuchenplatten gebacken oder einen und ihn dann 2 mal durchgeschnitten?

    Vielen dank für deine antwort….

    lg 🙂

    • Hallo liebe Laura,

      ich freue mich dass Dir die Torte so gefällt, sie ist auch wirklich einfach total putzig. Und die Schweinchen sind ebenfalls vieeeel einfacher gemacht als man im ersten Moment denkt. Ich bin auf jeden Fall jetzt schon ganz gespannt auf Dein Ergebnis!

      Zu Deinen Fragen:
      Die Mengenangaben bleiben gleich, somit hast Du auf jeden Fall genug, um die Torte zu backen. Wenn was übrig bleibt, füllst Du den restlichen Teig eben in Cupcakeförmchen und hast so noch kleine Schmankerl ganz für Dich allein (oder auch nicht) 😉 Das Gleiche gilt natürlich für das Frosting.

      Ich habe den Teig in einer Form gebacken und ihn dann in drei Teile geschnitten. Allerdings ist die Backzeit dann recht lang (mit 50 Minuten würde ich rechnen) und der Teig benötigt ausreichend Zeit, um auszukühlen und sich zu setzen, wenn Du ihn noch warm schneidest, könnte er Dir zerbrechen. Wenn Du die Lagen einzeln bäckst, kannst Du die Backzeit auf 15-20 Minuten reduzieren, musst dafür aber dreimal backen, wirklich viel Zeit spart man also nicht. Ich würde Dir empfehlen, den Kuchen einen Tag vorher zu backen und alles andere am nächsten zu machen.

      Ich wünsche Dir auf jeden Fall ganz viel Spaß beim Backen! Vielleicht magst Du mir ja hinterher verraten, wie es Dir ergangen ist, ich bin ganz neugierig.

      Ich hoffe, ich konnte Dir erstmal weiterhelfen 🙂

      Ganz liebe Grüße,

      Anna

  7. Hallo,
    ich möchte diesen süß aussehenden Kuchen für eine Freundin backen. Machst Du die Torte an einem Tag oder wie verteilst Du die Arbeitsschritte?
    Viele Grüße
    Bianca

    • Hallo Bianca, es geht beides. Wenn Du alles an einem Tag backen möchtest, solltest Du morgens den Kuchenteig backen und ihm genug Zeit zum Auskühlen lassen, sonst fällt er Dir auseinander. Du kannst ihn aber auch ein bis zwei Tage vorher zubereiten und Dich dann an einem späteren Tag um die Füllung und die Dekoration kümmern.

      Liebe Grüße
      Anna

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